die comedy-invasion aus dem saarland
Das neue Erfolgs-Doppel-Kabarett-Programm "Blind Date":
Die Kabarettisten Alice Hoffmann und Detlev Schönauer präsentieren:
Vanessa Backes:
Blind Date in Jacques' Bistro
Presse-Info (DOC-Datei 22KB)
Bisher  traten die  beiden  saarländischen  Kabarettisten ( die  in
ihrer  Heimat  und  weit  darüber  hinaus  längst  schon zum Kult
geworden  sind )  einzeln  mit  ihren  Solo-Kabarett-Programmen
auf:  Alice  Hoffmann   verkörpert   die   saarländische   Hausfrau 
"Vanessa Backes",    die  man  noch immer als die "erste" Hilde
aus   der  bekannten  Comedy-Serie   "Familie Heinz Becker"  in
bester Erinnerung hat. Detlev Schönauer wurde als französelnder
Bistrowirt   nicht   zuletzt  dank  seiner  Glossen  als   "TOURist 
Jacques" bei der ARD-Berichterstattung der Tour de France über
drei Jahre  dem deutschen Fernsehpublikum bekannt.  

Nun  haben sich beide  zusammengetan,  um  das   Beste  ihrer 
Einzelprogramme "zusammenzuschmeissen"  -  und  da war die
Frage schnell gestellt:

Was passiert, wenn Vanessa Backes in Jacques' Bistro  auf 
ein Blind Date wartet?

Klingt das nicht vielversprechend?   Ist da nicht die Komik schon
fest vorprogrammiert, wenn die einfache Hausfrau (und "Ex")  auf 
ihrem   Selbsterfahrungstrip   mit  dem   plaudernden   und   viel-
schwätzenden   Jacques   zusammentrifft?   Der   läßt  dabe   ja
immer noch gerne verschiedene Gäste auftreten, die mit ihren Meinungen kaum hinter dem Berg halten...

Alice Hoffmann als Vanessa Backes und Detlev Schönauer als Jacques (und und und...) werden die Top-Acts
aus ihren Kabarett-Programmen zeigen - und dabei auch das ein oder andere gemeinsam. Nicht zuletzt kann
man  sich  darauf    freuen,  wenn   uns  Vanessa  mit   schlüpfrigen   Chansons  "verzaubert"   von   Jacques
stimmungsvoll am Klavier begleitet...

Aber mehr wird nicht verraten. Dieses Programm voller Gags, Schlagfertigkeit und Scharfzüngigkeit muß man
selbst erlebt haben, diese Comedyshow, die von der liebenswerten Naivität  einer Vanessa  Backes  genauso
lebt wir vom prickelnden Charme eines Jacques:

     Parodie, Sprachwitz und die Musikalität beider versprechen einen spannenden
                                                      und urkomischen Abend...

Dieses Programm u.a.  insprierte  die  SWR-Redaktion  von  "Sonntag lacht"  auf  Südwest 3  dazu, 
beide, Jacques' und Vanessa samt ihrem Bistro als  Moderation  und  Heimstatt der neuen  Staffeln
2003 und 2004 von "Sonntag lacht - Spass aus Mainz" zu verpflichten.

Das Programm "Blind Date in Jacques' Bistro" ist der absolute Knaller! Meistens ist es ausverkauft, also früh
genug nach Karten fragen .
Das Publikum ist aus dem Häuschen und die Presse genauso:

S'Hilde kann's auch ohne Heinz                               Die Rheinpfalz, Freitag, 22.11.2002
Alice Hoffmann und Detlev Schönauer mit saarländischer Spitzen-Comedy  in
Deidesheim
von unserer Redakteurin Regina Wilhelm
's Hilde ist zurückgekehrt. Am Mittwochabend stand  die  Ex-Gemahlin  von  Heinz Becker,  dem   typischen
Saarländer,  der nicht nur seine Familie,  sondern  auch seinen Rasenmäher traktiert,  auf  der Bühne  in  der
Deidesheimer Stadthalle. Von Heinz, "der jetz e anneres hat", hat sich Hilde getrennt. Gleichzeitig,  um  sich
von "dem annern" zu unterscheiden   das er wohl auch Hilde nennt,   stellt sie sich mit ihrem Mädchennamen 
und ihrem dritten Vornamen - nämlich  als Vanessa Backes vor. Und diese Vanessa  (Alice Hoffmann) macht
eine neue   Bekanntschaft, und zwar mit Jacques (Detlev Schönauer), dem Besitzer des gleichnamigen
Bistros. 

Und was  Vanessa und Jacques  auf  der  Bühne  von  sich geben,  ist  einfach  umwerfend  komisch.  Ob  in 
Monologen oder  Dialogen  oder  im Gespräch  mit dem  Publikum  -  Alice Hoffmann  und  Detlev Schönauer 
spielen mit den Wörtern, jonglieren mit den Bedeutungen,  ergehen sich in  Anspielungen  und  Doppelsinnig-
keiten und vergessen natürlich nicht,  die Saarländer  und  vor  allem die  Pfälzer auf die Schippe zu nehmen. 
Die wahren "Comedy-Themen", Unterschiede zwischen Männern und Frauen, Tabus rund ums Abführen oder 
einfach Slapstick dürfen nicht fehlen.

Die Story,  die der Comedy zugrunde liegt, ist  gleich erzählt. Jacques,  der keine Gelegenheit hat, eine Frau 
kennenzulernen,  hat eine Kontaktanzeige aufgegeben.  's Vanessa  hat  g'schrieb und sucht nun das Bistro, 
den Treffpunkt für das "Blind Date", auf.  Sie sei künstlerisch begabt, singt im Kirchenchor und mag Karaoke,
und arbeitet im Landtag. "Ich habe ein gutes Einkommen, mit dem ich gut auskomme", hat sie in ihrem Brief
an Jacques geschrieben.

Jacques, der alternde Junggeselle ist gespannt, wer da wohl kommt. Bis es soweit ist, schwadroniert er über
die Eigenheiten der Saarländer,  "die  sinn wie Kakerlake,  die triffschde üwerall uff der Welt".  Auch die saar-
ländische Grammatik wird den Pfälzer Zuhörern erläutert:  Gesteigert wird ein Eigenschaftswort einfach durch
Anhängen von "sau",  also "saugudd".  Das  Essen   bei  Freunden  würde  abe   niemald  als  "sauschlecht" 
bezeichnen. Daher sagt der Saarländer: "das do is mol ebbes anneres."

Typisch weiblich läßt sich Vanessa  bei Kaffee und einem  riesigen  Stück Torte über diverse Diäten aus,  die
sowieso alle nichts taugen. Im Gegenteil "mit schlim fasten" hat sie sogar noch fünf Kilogramm zugenommen.
Vielleicht hätte sie den Trunk vor statt nach dem Essen einnehmen sollen?

Über ihr Leben mit ihrem Verflossenen, über die Trennung - "es is mer um die Möwel läd g'wän"  -  sowie  das 
Verhältnis zu ihrem "Kollesch",  "de Hausmeischder Herbert",  der aussieht wie der Hans Meiser, wenn  auch 
die Haare nicht so  grau sind und er keine Brille  trägt,  berichtet  sie  im  Gespräch  mit  Jacques.  Geradezu 
dadaistischer Hochform läuft Alice Hoffmann in der Analyse des traurig endenden Lebens der Lady Di mit dem 
Dodi auf, die "do in Paris" waren. Das "Gestammel" gipfelt in "die Da do war de Dieter do"...

Am  Ende   der  ersten  und  vor allem im zweiten Teil zeigt Schönauer die wahre Bandbreite seines Könnens. 
Saarländisch - mit französischem und bei Bedarf italienischem  Akzen t -  und  Pfälzisch   parliert  er  perfekt. 
Makellos fegt er über die Klaviatur des Flügels, begleitet Vanessa, die, nicht zurückstehend,  rezitiert,  steppt
und  singt.  Die  Zuschauer  bedanken  sich für das rund  zweistündige Programm,  in dem  sie  viel  über  die 
westlichen Nachbarn,  vielleicht  auch  über sich gelernt  haben,  mit  lang  anhaltendem  Applaus.  Endgültig 
Schluss ist nach der Zugabe - ganz auf Saarländisch: "Alla g'Nacht!" 

Saarländische Comedy-Kanonen                      Mannheimer Morgen, 16.1.2003
                Alice Hoffmann und Detlev Schönauer lassen's krachen. 
LAMPERTHEIM.   Zwei saarländische Comedy-Kanonen der Extraklasse trafen jetzt in der Hans-Pfeiffer-Halle
aufeinander und sorgten dafür,  dass  das Publikum beim  "Blind Date in Jacques' Bistro"  jede  Menge  Spaß 
hatte.  Über zwei Stunden lang unterhielten  Alice Hoffmann und Detlev Schönauer ihre Gäste.  Das Publikum
hatte   zum  Teil  einen  weiten   Weg  auf  sich  genommen   um  den  Auftritt  der  bekannten  Kabarettisten
mitzuerleben. Sogar aus dem Saarland waren einige angereist. Ein wenig aufgeregt wirkte  "es Hilde"  schon, 
als sie sich ihrem Weg durch das Publikum auf die Bühne bahnt - schließlich war es  ihr erstes  "Blind Date".
Von ihrem  ehemaligen Mann,  dem  Heinz Becker,  will  die  Hausfrau  aus  dem  Saarland  (Alice Hoffmann) 
übrigens  schon lange nichts mehr wissen,  wie sie betont.  "Als ich mal die Treppe runtergefallen bin,  hat er 
doch glatt gesagt, wenn ich eh schon unten sei, soll ich ihm auf dem Rückweg einen Kasten Bier mitbringen!"
Eigentlich heiße es ja,  der Klügere gebe nach.  "Aber dann würd'  die  Welt  ja  bald   von  Dummschwätzern 
regiert!" Dabei habe sie wirklich alles versucht, ihre Ehe mit Heinz zu retten.Sogar eine Farb- und Stilberatung
habe sie gemacht.  Doch alles, was ihrem Heinz dazu einfiel war:  "Ach Gott,  hann mer  Fassenacht?"   Ihre
Brigitte-Diät habe er überhaupt nicht bemerkt.  Allerdings  machte  ihr diese auch  nicht  wirklich Spaß.  "Isch
hann so komische teure Sachen wie  Roastbeef essen sollen;  da han isch mir dochlieber ein Schnitzel in die
Pfanne geschmiss."
Nachdem sich Hilde von ihrem Haustyrannen emanzipiert hatte,  machte sie sich  erneut auf  die Suche nach 
der großen Liebe.  In Jacques' Bistro hofft sie,  fündig zu werden.  An einer roten Rose im Knopfloch sollte sie
ihren Verehrer erkennen. Der aus Paris stammende Kneipenbesitzer Jacques   (Detlev Schönauer)  sprach im
Gegensatz zu Hilde nicht über seine vergangenen Liebschaften.  Doch auch  er fühlte  sich  einsam und hatte
deshalb eine Kontaktanzeige aufgegeben.  Als Hilde sein Bistro betrat,  war  er  erst einmal  wenig  begeistert 
und versteckte seine rote Rose vorsorglich unter der Weste.  Doch mit der Zeit fand er doch noch Gefallen  an
der resoluten Frau in ihrem hellblauen Kostüm und der großen Brille auf der Nase.
Nach  der  Pause  begrüßte  Jacques  das  Publikum  mit  drolligen  Toilettengeschichten.   Er  berichtete von 
rauschenden  Gebirgsbächen,  dem   richtigen  Einstrahlwinkel  und  perfekten   Randpinklerinnen.   Auch  die
"weiblichen Toilettenprozessionen"  bedachte  er  mit  ein paar bissigen Bemerkungen - sehr  zur  Freude  des
Publikums. Dieses raste spästestens völlig aus,  als  Hilde mit Jacques  Bruderschaft  trank  und  infolge  des
hochprozentigen Getränks immer lustiger wurde   Auch ihr französischer Verehrer kam in Fahrt.  Er  gab  sich
Hilde als ihr "Blind Date" zu erkennen und setzte sich an seinen Flügel,  weil  ihm  nach  Musik  zumute  war.
Im Publikum hatte  er  inzwischen  den  Lampertheimer  Pfarrer  Peter  Hammerich  erspäht,  dem  er  prompt 
Vorschläge zur modernen musikalischen Ausgestaltung  des  Gottesdienstes  machte.  "Beginnen  Sie  ihren
Auftritt  in  der  Kirche  doch  mal  mit  Nebel  und  Stroboskop, das  wirkt!"  riet  er dem Geistlichen Rat.  Die
Zuschauer  tobten.  Den  letzten  Teil  des  Programms  wollten   Hilde  und  ihr  Verehrer   dann  lieber  unter
Ausschluss  der  Öffentlichkeit  stattfinden  lassen,  wofür  das  Publikum   natürlich   Verständnis  hatte.  Mit
tosendem  Beifall  verabschiedete  es  die  beiden  Saarländer  Originale,  die  kein   Auge   trocken  gelassen
hatten. (sök)

Stepptanz zum "Radieschen"-Marsch                            Darmstädter Echo, 13.2.03
Revue - Alice  Hoffmann  und  Detlev  Schönauer   begeisterten  das  Publikum   im   ausverkauften 
Reinheimer Hofgut mit Humor aus dem Saarland
von Marcel Mandel
REINHEIM.   "Wann  gehen  Politiker  zur  Toilette?"  Für  den  Bistroinhaber  Jacques   ist  das  ein   ebenso
bewegendes Problem wie die Frage,  "stellt sich Roland Koch gemeinsam mit anderen vor die Rinne,  um sein
Wasser abzuschlagen?" Jacques kann sich das jedenfalls nicht vorstellen. Denn:  "wo  sind  dann  die  Body-
Guards?"  Es sind die alltäglichen Widrigkeiten,  mit denen  er sich da herumschlägt:  auf seine  Fragen weiß
dashalb auch seine Partnerin Vanessa  Backes keine Antwort.
Als  sie noch gemeinsam mit Heinz Becker  auftrat,  war  sie  als "es Hilde"  landauf,  landab  bekannt.  Aber
heute hat sie mehr zu sagen  als damals.  Es sind Sätze wie  "es gibt einen Frauenüberschuss, weil es mehr
zum Putzen als zum Denken gibt!" Am Dienstag und am Mittwoch waren Jacques  und Vanessa, die Kunst-
figuren  von  Alice Hoffmann und Detlev Schönauer,  im  Hofgut Reinheim zu Gast.   Hoffmann und Schönauer
präsentierten dabei weniger  Kabarett und mehr eine Revue.
"Ei,  Sie  hugge  jo  schunn  do?",  fragt e sich verwundert Vanessa, als sie in den Saal kam: die Saarbrücker
Mundart ist gewöhnungebedürftig. Doch es könnte noch schlimmer kommen:  "Verstehen Sie den Saarlouiser
Dialekt? Das ist wie Abenteuer-Urlaub", wird das südhessische Publikum aufgeklärt. Und außerdem übersetzt
Jacques alle kritischen begriffe  aus dem Bundesland, in dem alles ein bisschen kleiner ist.
Im  Saarland  duzen  sich  nach  Aussage  von  Vanessa  Backes und  ihrem Wirt die Menschen  denn  auch
schneller als anderswo. Das tun sie nicht nur, weil sie sich ständig über den Weg laufen,  sondern auch,  weil
man dort angeblich die  Vornamen  besser  behalten  kann.  Noch  etwas  ist  zu  lernen:  Vereine  soll  es im
Saarland geben wie Sand an der Saar - "Gesangvereine für  Leute,  die  gern  singen  möchten,  und  Tauben-
vereine für Leute,  die gern hören möchten".   Aber auch Jacques ist lernfähig:  er erfährt vom Publikum,  dass
der saarländische "Laaf-Dabber"  ("lauf schnell") auf gut hessisch "Dünnschiss" heißt.
Die  Stadt  Reinheim  hätte an diesem Abend  sicher weit mehr Karten verkaufen können. Das  liegt vor allem
an der Beliebtheit von Alice Hoffmann:  Die Zuschauer kreischen  vor Vergnügen,  sobald sie die Bühne betritt.
Auch an diesem Abend zog sie alle Register:  Bei einer Gesangseinlage,  als ihre Vanessa Backes das hohe
"C" so scharf traf,  dass die  Gläser  auf  den  Tischen  vibrierten.  Oder  als   Jacques  auf  dem  Klavier  den
"Radieschen-Marsch"  von  Johann  Strauß   anspielte,   der   eigentlich   als  Redtzky-Marsch   bekannt  ist:
Vanessa began zu steppen,    und es brauste Applaus auf,  so dass man die klackernden Schuhe bald nicht
mehr hörte. Die Kunstfigur hat für diese Revue neue Facetten dazubekommen. Aber am besten ist sie immer
noch als saarländische Hausfrau,  denn zwischen  deren  derben Späßen  blitzt manch tiefe Einsicht auf wie:
"wenn immer nur  der Klügere nachgibt, wird die Welt bald von Dummschwätzern beherrscht."